Schröpfen
Durchführung und Ziel der Schröpftherapie
Das Schröpfen gehört zu den sogenannten Ausleitungsverfahren und hat seinen Ursprung in der traditionellen chinesischen Medizin.
Das Schröpfen erfolgt meist am Rücken. Die meisten und vor allem wichtigsten Schröpforte befinden sich am Rücken des Patienten und lassen sich oft als irritierte Zonen tasten. Diese Zonen stehen wiederum mit inneren Organen in Verbindung.
Mittels Unterdruck werden Schröpfgläser auf die Haut aufgesetzt. Der dadurch ausgelöste Unterdruck regt den Blut- und Lymphfluss an. Die lokale Durchblutung von Haut und Muskulatur wird gefördert. Die Gläser bleiben einige Minuten auf dem Rücken und werden anschließend wieder entfernt. Die behandelten Stellen zeigen einige Zeit noch Rötungen auf. Häufig empfinden die Patienten eine deutliche Reduktion der Verspannungen.
Formen der Schröpftherapie:
- blutiges Schröpfen
- unbluties oder trockenes Schröpfen
- Schröpfkopfmassage
- Stärkung der Selbstheilungskräfte.
- Muskelverspannungen
- Erkältungskrankheiten
- Rheumatischen Erkrankungen
- Übersäuerung